Sonntag, 20. November 2011

Wie Gott in Frankreich?? Gigantica Trip 2011

Hello Leute!!
Heuer haben wir seid Febrauar geplant an den Gigantica Lake zu fahren um unser Glück auf einen französischen Karpfen zu versuchen. Auch Lac de St. Christophe genannt ist der Baggersee der nunmehr seid ein paar Jahren von den Korda Jungs bewirtschaftet wird. Natürlich bekannt von den letzten 2 Unterwater Folgen von Korda.
Nun ja, mit Ende Oktober war die Zeit gekommen und wir gondelten nach St. Christophe um auf die "Moviecarps" zu angeln. Wir..: Hannes, Manfred, Jürgen und noch mal Manfred, Jössi, Martin, Richi, noch ein Martin und meine Wenigkeit;

Wir fuhren die krapp 1100km reibungslos bis zum See in die Einöde. Nun ja, dort war nix ausser weite Äcker, Kuhweiden und kleine Dörfer. Nach 14 Stunden am Gigantica angekommen, waren wir müde aber doch voller Tatendrang. Leider zu früh. Von 10h bis 13h standen wir vor dem See, da wir erst um 13h Einlass erhielten ... Juhu....!

Endlich ließ uns Danny (Durley) rein und wir gingen das erste mal mit einem Bierchen "bewaffnet" um den See und diskutierten unsere Plätze aus....... Eigentlich waren wir uns sofort einig, was die Platzwahl betraf.
Der See und die Plätze sind wirklich sehr schön und toll angelegt. Vor allem das Wasser, dass sich durch den lehmigen Boden ganz türkies darstellte. Ebenso das Wetter. Am Tag hatten wir durchwegs 15-20C° und in der Nacht so um die 10° ... Klasse.
Was man aber sagen muss, dass das alles auf den Korda Videos schon sehr viel besser dargestellt wird. Als wir dort waren, war das Haus bzw. Lodge relativ unordentlich und etwas runter gekommen. Die Fahrräder die für EUR 10.- die Woche zu borgen sind, waren zu 30% kaputt, mit den anderen hat man gerade noch fahren können.
Die Woche zuvor hatte man dort sehr schlechtes Wetter und es wurden nur 2 Fische gefangen. Da wir recht stabiles, warmes Wetter hatten, waren wir voller Erwartung. Als wir am 2. Tag nach der Ankunft mit der Fish Cam die Situation unter Wasser begutachteten, riss es uns fast den Boden unter der Füßen weg. In den Wurfbereichen (50-110m) lag besonders bei den stark frequentieten Plätzen das Futter oft in 2 Schichten faulend am Grund...
Da wollten wir es noch nicht wahr haben ..
Wir 9 Anglar fingen keinen Fisch. Es war nix zu machen und versuchten wirklich alles. Abgesehen von ein paar einzelen Piepsern war alles immer zu ruhig. Ja nicht mal 2 englische Brassenangler fingen ein Exemplar. Das war schon etwas frustrierden und so trafen wir uns einmal zu einer Frustbierrunde ...
Unser "running Gack" war: "Dafür wars billig!"
Ich muß aber allen meinen "Gigantica Kollegen" ein großes Kompliment aussprechen. Die Stimmung war trotzdem immer gut, obwohl wir schon mit Mitte der Woche vermuteten, dass kein Fisch zu fangen war. Ich für meinen Teil habe wieder eine neue Erfahrung gemacht und genoss die sehr gute Atmosphäre unter Freunden.
Mit dieser Runde würde ich sofort wieder auf einen Trip fahren. Nur halt nicht mehr an den Gigantica. Kenne natürlich Paylakes. Nur dieses Gewässer ist das gesamte Jahr über hart beangelt und oft (von Unwissenden) überfüttert. Daher auch die von Futter faulenden Stellen. Schön war die Woche trotzdem.

Tight lines (beim nächsten mal hoffentlich),
Markus
Noch ein paar Bilder -->

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